Unabhängiger Ratgeber zum Aufbewahren und Organisieren von Wohnraum. Wir verkaufen keine Möbel, führen keine Arbeiten aus und haben nichts mit der früheren Website unter dieser Domain zu tun. Aufwendige Montagen überlassen Sie bitte einer Fachkraft.

Planung

Planung

Ein Aufbewahrungssystem lässt sich leichter auf dem Papier durchdenken, als nach dem Möbelkauf umzubauen. Ein wenig Zeit für Bestandsliste und Plan zeigt, wie viel Platz Sie wirklich brauchen, welche Dinge wohin gehören und was vom Geplanten gar nicht nötig ist.

Ein Aufbewahrungsplan beginnt nicht mit dem Möbelkatalog, sondern mit einer ehrlichen Liste dessen, was Sie besitzen.

— Gedanke des Ratgebers

So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir beschreiben den allgemeinen Ablauf der Planung, ohne Maße und fertige Schemata. Wohnungen sind zu verschieden – deshalb richtet sich der Plan immer nach Ihren Dingen und Gewohnheiten.

So planen Sie die Aufbewahrung

  1. Bestandsliste nach Gruppen erstellen

    Notieren Sie die großen Gruppen: Kleidung, Schuhe, Geschirr, Bücher, Unterlagen, Werkzeug, Sportsachen, Saisonales. Vorerst ohne Details.

  2. Nutzungshäufigkeit vermerken

    Legen Sie für jede Gruppe fest: täglich, wöchentlich, einmal pro Saison oder seltener gebraucht. Das ist der wichtigste Anhaltspunkt für die Platzwahl.

  3. Zonen einzeichnen

    Skizzieren Sie den Grundriss und markieren Sie, wo Dinge benutzt werden: wo Sie sich anziehen, kochen, spielen. Aufbewahren sollten Sie möglichst nah am Ort der Nutzung.

  4. Gruppen auf Plätze verteilen

    Tägliches auf Griffhöhe, Saisonales oben oder im Abstellraum, Schweres unten. Vermerken Sie, wo der Platz nicht reicht.

  5. Entscheiden, was fehlt

    Erst jetzt schreiben Sie die Einkaufsliste: Haken, Regale, Körbe, Schrank. Hohe Möbel planen Sie gleich mit Wandbefestigung ein.

  6. Den Plan im Alltag prüfen

    Leben Sie einige Wochen mit der neuen Anordnung und korrigieren Sie, was unpraktisch ist. Ein Aufbewahrungsplan ist ein lebendiges Dokument.

Zonen und Häufigkeit: warum das funktioniert

Kraft kostet nicht das Aufbewahren, sondern das Suchen und Zurücklegen. Liegt die Schere in einem anderen Zimmer, wird sie nicht zurückgebracht, sondern bleibt dort, wo geschnitten wurde. Deshalb lohnt es sich am meisten, den Aufbewahrungsort dort zu wählen, wo ein Ding benutzt wird.

Die Häufigkeit bestimmt Höhe und Tiefe. Was Sie täglich brauchen, sollte mit einer Hand und ohne Umräumen erreichbar sein. Was nur einmal pro Saison gebraucht wird, darf höher, tiefer und in einer Kiste liegen – Hauptsache, sie trägt eine klare Beschriftung.

Was Sie vor dem Kauf bedenken sollten

  • Wo Leitungen und Rohre an den geplanten Befestigungsstellen für Regale und Schränke verlaufen.
  • Aus welchem Material die Wände sind und welche Befestigung sie brauchen.
  • Ob im Schrank, in der Nische oder im künftigen begehbaren Kleiderschrank genug Licht ist.
  • Wie ein geschlossener Raum für Kleidung und Schuhe belüftet wird.
  • Wie Sie Dinge aus Hängeschränken und von oberen Fächern herunterholen.
  • Welche Möbel im Kinderzimmer zwingend an der Wand befestigt werden müssen.
  • Ideen

    Aufbewahrungsideen nach Räumen: Flur, Küche, Bad, Kinderzimmer, begehbarer Kleiderschrank und Abstellraum.

  • Werkzeuge

    Was beim Aufräumen und bei einfachen Montagen hilft: Wasserwaage, Maßband, Leitungssucher, Kisten – ganz ohne Marken.

  • Grundbegriffe

    Zonen, vertikales Aufbewahren, Nutzungshäufigkeit und das Prinzip „Nur das Nötige sichtbar“ in einfachen Worten.

Worauf wir uns stützen

  • Anleitungen der Hersteller von Möbeln und Befestigungsmaterial
  • Redaktionelle Inhalte des Ratgebers 78Online

Die Tipps sind allgemein gehalten und stützen sich auf die Anleitungen der Hersteller von Möbeln und Befestigungsmaterial sowie auf allgemein anerkannte Sicherheitsregeln im Haushalt. Befestigungsart, zulässige Belastung und den passenden Dübel für Ihre Wand klären Sie bitte immer anhand der Anleitung des jeweiligen Produkts; aufwendige Montagen überlassen Sie besser einer Fachkraft.