Unabhängiger Ratgeber zum Aufbewahren und Organisieren von Wohnraum. Wir verkaufen keine Möbel, führen keine Arbeiten aus und haben nichts mit der früheren Website unter dieser Domain zu tun. Aufwendige Montagen überlassen Sie bitte einer Fachkraft.

Der Einstieg

Praktischer Leitfaden für Einsteiger

Wenn Unordnung längst zum Hintergrund Ihres Alltags geworden ist, bringt es nichts, alles auf einmal anzupacken – die Kraft reicht für einen Tag, danach kehrt alles zurück. Dieser Leitfaden schlägt vor, klein anzufangen und schrittweise vorzugehen, damit die neue Ordnung zur Gewohnheit wird und nicht an einem einzigen heldenhaften Wochenende hängt.

Eine kleine, vollständig aufgeräumte Schublade bringt mehr als ein großes, halb aufgeräumtes Zimmer.

— Gedanke des Ratgebers

Warum Sie nicht mit dem Großputz beginnen sollten

Ein großes Ausmisten an einem einzigen Wochenende zermürbt. Gegen Abend fallen Entscheidungen aufs Geratewohl, manche Sachen wandern nur von einem Haufen zum anderen, und die Erschöpfung nimmt einem für lange Zeit die Lust weiterzumachen.

Kurze Einheiten funktionieren besser: wenig Zeit für eine Zone, dann eine Pause. Jeder abgeschlossene Bereich vermittelt ein Erfolgserlebnis und zeigt, dass Ordnung erreichbar ist.

Die ersten Schritte

  1. Die nervigste Zone wählen

    Das kann die Kommode im Flur sein, die Krimskrams-Schublade in der Küche oder das Regal im Bad. Wichtig ist, dass Sie das Ergebnis jeden Tag sehen.

  2. Platz für Entscheidungen schaffen

    Nehmen Sie Beutel oder Kisten: behalten, weitergeben, reparieren, entsorgen. Eine eigene Kiste für Zweifelsfälle erspart langes Grübeln über jedes Teil.

  3. Die Zone komplett leeren

    Nehmen Sie alles heraus, wischen Sie die Fläche ab und räumen Sie erst dann wieder ein. So sehen Sie die tatsächliche Menge.

  4. Nur Benötigtes zurücklegen

    Gruppieren Sie Gleichartiges, stellen Sie Häufiges nach vorn und Seltenes nach hinten. Beschriften Sie Behälter, deren Inhalt man nicht sieht.

  5. Überflüssiges sofort aus dem Haus

    Bringen Sie den Müll hinaus, die Spenden weg und Kaputtes zur Reparatur. Beutel an der Tür haben die Angewohnheit, in den Schrank zurückzuwandern.

  6. Die nächste Zone festlegen

    Notieren Sie, was Sie sich als Nächstes vornehmen. Eine kleine Liste von Zonen hilft, ohne Hast voranzukommen.

Welche Zonen schnell Ergebnisse bringen

  • Flur: Haken für Alltagskleidung, ein Platz für Schlüssel, nur die Schuhe, die gerade getragen werden.
  • Küchenarbeitsplatte: nur das, was täglich benutzt wird.
  • Krimskrams-Schublade: Überflüssiges entsorgen, den Rest in Trenneinsätze sortieren.
  • Regal im Bad: Abgelaufenes in den Müll, Vorräte in den geschlossenen Schrank.
  • Nachttisch: Buch, Lampe und das Nötigste, alles andere an seinen Platz.

Wie Sie die Ordnung halten

Ordnung beruht auf kurzen täglichen Handgriffen: ein Ding gleich nach dem Gebrauch zurücklegen, abends die Tasche ausräumen, Einkäufe nicht in den Tüten lassen. Das kostet Minuten, spart aber Stunden.

Sprechen Sie mit Ihren Mitbewohnern ab, was wo liegt, und beschriften Sie Kisten und Schubladen. Kindern helfen Bilder auf den Spielzeugkörben. Gehen Sie einmal pro Saison mit einem kurzen Ausmisten durchs Haus, damit sich nicht wieder zu viel ansammelt.

Worauf wir uns stützen

  • Anleitungen der Hersteller von Möbeln und Befestigungsmaterial
  • Redaktionelle Inhalte des Ratgebers 78Online

Die Tipps sind allgemein gehalten und stützen sich auf die Anleitungen der Hersteller von Möbeln und Befestigungsmaterial sowie auf allgemein anerkannte Sicherheitsregeln im Haushalt. Befestigungsart, zulässige Belastung und den passenden Dübel für Ihre Wand klären Sie bitte immer anhand der Anleitung des jeweiligen Produkts; aufwendige Montagen überlassen Sie besser einer Fachkraft.